Human Relations Training
Das Human Relations Training wurde in der Nachkriegszeit am Londoner Tavistock Institute for Human Relations von
dem Pyschoanalytiker Winfried Bion und den Sozialwissenschaftlern Eric Trist und Carl Emery entwickelt. Als Leicester
Conference oder Working Conference kommt diese Methode weltweit zum Einsatz.
Ziel des sogenannten Gruppenbeziehungstrainings ist es, den Teilnehmer/innen eine bewußte Auseinandersetzung
mit der organisatorischen psycho-sozialen Dynamik zu ermöglichen. Das geschieht insbesondere durch die Reflektion des
eigenen Verhaltens bei der Übernahme von verschiedenen Rollen, Aufgaben und Verantwortungen sowie bei der Ausübung
der eigenen Autorität.
Das Human Relations Training arbeitet mit verschiedenen Settings (Klein- und Großgruppen, Rollenanalysegruppen, Auswertungsgruppen,
Intergruppen-Veranstaltungen und Institutionelle Veranstaltungen).
Das Training ist sowohl für Manager, Führungskräfte und Mitarbeiter geeignet, da die organisatorische
Dynamik im Gesamtunternehmen wirksam ist und sich nicht auf bestimmte Hierachiestufen beschränkt.
Der Zeiteinsatz für ein Human Relations Training beträgt zwischen 7 und 14 Tagen, kann aber im Einzelfall
kürzer ausfallen, wenn z.B. bestimmte Bereiche fokussiert werden sollen.
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